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Sehenswürdigkeiten von Neapel

 
 

Das unterirdische Neapel (Napoli sotterranea)

Adresse: Eingang an Piazza San Gaetano 68,
Öffnungszeiten: Führungen: Mo-Fr 12 - 16 Uhr, Do auch 21 Uhr, Sa, So u. Feiertag 10 - 18 Uhr.
Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern

Zu einem festen Bestandteil einer touristischen Stadtbesichtigung, ist ein Ausflug in die Unterwelt Neapels.

Unter der auf weichem Tuffstein stehenden Stadt befindet sich ein 80 km langes Labyrinth von Höhlen,
die 25 bis 40 Meter unter der Erde liegen.

Entstanden sind diese einzelnen Höhlen durch den Abbau des Tuffsteins, der zum Bau des jeweils über
einer Höhle liegenden Hauses diente.

Interessant ist auch das schon zu Zeiten der griechischen Kolonisation entstandene Zisternensystem,
das bis in das 19. Jh. ausgebaut wurde.

Erst 1895 wurde es durch ein modernes Wasserleitungsnetz ersetzt. Wasserquellen der Umgebung wurden durch verschiedene Aquädukte in unterirdischen Kammern umgeleitet.

Die Bevölkerung konnte so aus verschiedenen Brunnenschächten Wasser holen.

Die Höhlen werden seit dem 4. Jh. v. Chr. für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt.

Sie werden von Legenden umrankt. Sie dienten als geheime Zufluchtsorte, Katakomben, Kulträume und Abfallhalden.

Im 2. Weltkrieg fand Bevölkerung Schutz vor den Bombenangriffen.

Für die Ärmsten Leute dienten die dunklen unterirdischen Räume noch bis zur Mitte des 20. Jh. als Behausung.

Das Tor zur Unterwelt liegt versteckt an der: Piazza San Gaetano.

Die Führungen dauern ca. 1,5 Stunden. Sie werden auf Anfrage auch in Deutsch und für Gruppen durchgeführt.

   

Ausgrabungen von San Lorenzo Maggiore (Scavi di San Lorenzo Maggiore)

Adresse: Piazza San Gaetano, Tel. 081 454 948,
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 - 13 Uhr u. 15 - 17.30 Uhr; Sa 9 - 17.30 Uhr; So 10 - 13.30 Uhr.
Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern.

Einer der Mittelpunkte der Altstadt ist die Piazza San Gaetano.

Es befinden sich Baureste einer im 6. Jh. entstandenen frühchristlichen Basilika unter
der Franziskanerkirche San Lorenzo Maggiore, die dem heiligen Laurentius geweiht wurde.

Die Kirche San Lorenzo Maggiore hat eine griechisch-römische, hochmittelalterliche Struktur.

Sie ist eine der ältesten Kirchen Neapels.

Außerdem kann man einen griechisch-römischen Markt und Reste einer römischen Straße besichtigen,
auf der man praktisch parallel zu der heutigen Straße in einer anderen Zeit spazieren gehen kann.

Auf dieser Straße sich Reste von Ladenräumen, ein mehr als 2000 Jahre alter Ofen und
andere Dinge des damaligen täglichen Lebens.

Reste eines mittelalterlichen Gebäudes kann man auf der darüber gelegenen Ebene besichtigen.

Der Zugang zu den Ausgrabungen befindet sich im Konvent.

   

Park Villa Floridiana

Adresse: Via Domenico Cimarosa auf dem Vomero,
Öffnungszeiten: Die Parkanlage wird abends nach Erklingen eine Signaltons geschlossen.
Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern

Mitten auf dem Vomero liegt dieser Park und ist eine grüne Oase in der Innenstadt.

Er ist mit Pinien, Zypressen, Eichen, Platanen und anderen Bäumen bepflanzt.

Beim Durchqueren des Parks bietet sich dem Besucher eine schöne Aussicht über den Golf von Neapel.

Auch das Keramikmuseum Duca di Martinav befindet sich in dieser Parkanlage.

Die im pompejianischen Stil erbaute Villa Lucia ist über eine Brücke mit dem Museum verbunden.

Ein Gewächshaus, eine Freilichtbühne sowie ein kleiner Tempel befinden sich außerdem im Park.

Der großzügige Koenig Ferdinand I. ließ ihn 1817 - 1819 als Geschenk für seine Gattin,
die Herzogin von Floridiana vom Architekten A. Niccolini. anlegen.

   

Park Villa Pignatelli

Adresse: Riviera di Chiaia, 200.

Das Museum Principe Diego Aragona Pignatelli Cortes befindet sich in diesem wunderschönen Park.

Das Kutschenmuseum ist im Gartenpavillion untergebracht.

Der englische Rasen ist mit Tannen, Eichen und Palmen bepflanzt.

Hier befinden sich auch seltene exotische Pflanzen.

   

Botanischer Garten (Orto Botanico della Facoltà di Scienze)

Adresse: Università degli Studi di Napoli "Federico II", Via Foria, 223 Tel. 081 449759 - 455654

Dieser Garten gehört zu den  wichtigsten und größten botanischen Gärten Italiens.

Er umfasst ca. 25 000 verschiedene Pflanzen, die sowohl im Freien als auch in Gewächshäusern aufgezogen werden.

Wüstenpflanzen aus Afrika, Amerika und Asien können hier besichtigt werden.

Die zahlreichen Sammlungen werden nach ökologischen, systematischen und ethnobotanischen Kriterien dargestellt.

Der Botanische Garten wurde im Jahre 1807 unter Josef Bonaparte gegründet.

Er gehört zur naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Federico II.

   

Tore

Porta Capuana: 1484 wurde dieses Tor nach Zeichnungen von Giuliano da Maiano gebaut.

Das Tor steht zwischen zwei zylindrischen Türmen mit den Namen Onore (Ehre) und Virtù (Tugend).

Sehr schön sind die Marmordekorationen.

An der Turmspitze befindet sich das Wappen von Karl V., das ursprünglich die Krönung von Ferdinand I. zeigte.

Das Tor befindet sich in unmittelbarer Nähe des Castel Capuano.

Porta Nolana: Dieses Tor stammt aus dem 15. Jahrhundert und steht zwischen zwei zylindrischen Türmen deren Namen Fede (Glaube) und Speranza (Hoffnung) bedeutet.

Auf dem Torbogen ist ein Relief, der Ferdinand I. von Aragon auf einem Pferderücken zeigt.

Das Tor liegt in der Nähe des Bahnhofs der Circumvesuviana.

Port'Alba wurde 1625 unter Antonio Alvarez de Toledo, dem Herzog von Alba, erbaut.

Die Restauration des Tores erfolgte Ende des 18. Jh.  Eine Bronzestatue von San Gaetano befindet sich auf
seiner Spitze und befindet sich am Piazza Dante.

Porta San Gennaro Es wurde Mitte des 15. Jh. nach Versetzung der Stadtmauern wieder aufgebaut.

Die Überbleibsel eines Freskos aus dem 17. Jh. von Mattia Preti,  kann man in einer großen Nische sehen.

Das Tor befindet sich in der Via Foria.
   
Katakomben San Gennaro (Catacombe di San Gennaro)

Adresse: Via di Capodimonte, Tel. 081 741 10 71,
Öffnungszeiten Führungen: 9.30 Uhr, 10.15 Uhr, 11 Uhr, 11.45 Uhr.
Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern

Im Hügel von Capodimonte befindet sich die größte Katakombe Neapels.

Neben der Kirche Madre del Bon Consiglio befindet sich der Zugang,
die eine Miniaturnachbildung des Petersdoms darstellt.

Die Bildung dieser kilometerlangen Friedhofsanlage begann mit dem Familiengrab einer
römischen Adelsfamilie Ende des 2. Jh. n. Chr.. Sie wurde im Zeitablauf ständig vergrößert.

Die heutige zweistöckige Anlage mit Gräberreihen wurde im 6 Jh. n. Chr. gegründet und bis zum 10 Jh. genutzt.

Die Katakomben sind nach dem Märtyrer und Schutzpatron der Stadt San Gennaro benannt.

Nachdem San Gennaro 304 n. Chr. in Pozzuoli enthauptet wurde, brachte man seine Reliquien in
diese Katakomben und sie waren ein Wallfahrtsort, bis  die sterblichen Überreste des Märtyrers vom
Herzog von Benevento 831 gestohlen wurden.

Es befinden sich drei verschiedene  Gräberarten in den Katakomben.

Einige der Gräber wurden in den Boden eingelassen, manche befinden sich in Wandnischen und andere sind mit großartigen Mosaiken und Fresken ( 5. bis 9. Jh.) von unschätzbarem Wert dekoriert.

   

Katakomben San Gaudioso (Catacombe di San Gaudioso)

Adresse: Piazza Sanità, Tel. 081 544 13 05,
Öffnungszeiten: Führungen vormittags; nachmittags nach Vereinbarung.
Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern

Sie befinden sich unter Kirche Santa Maria della Sanità, die auch als die Kirche von San Vincenzo bekannt ist.

Die Ursprünge der Anfang 1600 gebauten Kirche stehen in Verbindung mit der Verehrung des San Gaudioso,
einem heilig gesprochenen afrikanischen Bischof, der zwischen 451 und 452 n. Chr. im Exil in Neapel gestorben ist.

Einige gut erhaltene frühchristliche Fresken findet man in den Katakomben.

   
Katakombe San Severo (Catacombe di San Severo)

Adresse: Piazza Sanità, Tel. 081 454.684. Öffnungszeiten Führungen nach Vereinbarung.

Den Ursprung haben diese Katakomben im 4. Jh. n. Chr.

Den Zugang findet man neben der Barockkirche San Severo alla Sanità.

In diesen Katakomben kann man Grabnischen aus dem 5. Jh. n. Chr. besichtigen, die mit Fresken und
Mosaiken geschmückt sind. San Severo (Severus) der ein heilig gesprochener Bischof war, ist 408 n. Chr. gestorben.

Seine sterblichen Überreste wurden in den Katakomben beigesetzt und wurden im 9. Jh. aus Furcht vor
Grabplünderei durch die Langobarden nach San Giorgio Maggiore gebracht.

  
  
   
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 StartseiteFreie ZimmerKontakt | Zimmervermittlung für Neapel, März 2012