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Amalfi und die Küste |
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Amalfi, die schönste Küste der Welt, kann wohl als eine der
berühmtesten Touristenzentren Kampaniens und ganz Süditaliens bezeichnet werden. Eine
schöne Küstenlandschaft mit den aufregendsten Steilufern des gesamten italienischen
Mittelmeers. Die Fischersiedlungen sind mittlerweile beliebte Ferienorte geworden,
während man in den Bergdörfern relativ abgeschieden ist. Amalfi war Jahrhunderte lang nur auf dem Seewege zugänglich. Bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhundert bildete sie nämlich die unwegsamste Gegend der Halbinsel von Sorrent. Die 40 km lange Straße wurde unter der Herrschaft von König Ferdinand von Bourbone erbaut. Die sogenannte Costiera Amalfitana stellt heute ein berühmtes Juwel der
Region Kampanien dar. Die Amalfiküste und die Stadt Amalfi werden von zahlreichen Touristen wegen seiner wunderbaren natürlichen Landschaft sowie die reich vorhandenen Kunstschätze besucht. |
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Die Zufahrt: |
| Mit dem Pkw: Mehrere Zufahrten zur
Amalfitana sind möglich, wobei vor allem die Passstraßen über die Monti Lattari
landschaftlich reizvoll ist. Bitte tanken Sie Ihren Wagen voll, denn auf der Küstenstraße
sind Zapfsäulen knapp.
Die schnellste Verbindung ist über die Autobahn A3 Napoli-Salerno Abfahrt "Vietri
sul Mare". Hier beginnt die Amalfitana (S 163). Der Verkehr in Vietri ist allerdings
zähfließend. Die andere Strecke führt von Corbara nach Tramonti (eine Berggemeinde) und anschließend durch das Tal des Gebirgsbaches Torrente Regina nach Maiori. Weitere eindrucksvolle Zufahrten sind: Bus: Mit den blauen SITA-Bussen gelangt man an
sämtliche Küstenorte. Ticketpreis: ca. € 0,95. Sie bekommen die Tickets und
Fahrpläne in Bars, Läden und an einigen Hotelrezeptionen. Küstenfähre: Sie ist die mit Abstand genussvollste Fortbewegungsart. Die Pendelfähren haben jedoch einen stolzen Preis. Positano-Amalfi kostet z.B. € 3,65, die Fahrzeit beträgt 30 Minuten. Positani-Salerno kostet ca. 4,65 und man fährt ungefähr 1 Stunde. |
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Sehenswertes: |
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Steigt man links des Domes auf, gelangt man zu dem Kloster des Paradieses, das im Jahr 1260 errichtet wurde und zwei Jahrhunderte die sterblichen Überreste der amalfitanischen Patrizier geborgen hielt. Hier gibt es ein bemerkenswertes Fresko aus der Schule Giottos und verschiedene Sarkophage mit figurativen Relief-Darstellungen zu sehen. Der Vorhof, das Portal, das auf Doppelsäulen mit sich überschneidenden kleinen Bögen ruht ist ebenso bemerkenswert. An die Piazza Flavio Gioia, schließt der Domplatz den Hauptplatz der Stadt an. Die eine Seite des Piazza Flavio Gioia, öffnet sich zum Meer hin, wo man die Überreste der Arsenale der Republik aus dem XIII. Jahrhundert erblickt. Diese sind die einzigen Zeugnisse für die amalfitanische Flotte, die an die Beziehung Amalfis zu Alexandrien, Jerusalem, Antiochien, Byzanz, Beirut, Jaffa, Tripolis usw. erinnert. Das Gemeindemuseum, das sich im Palazzo San Benedetto, dem Rathaus
befindet, ist ebenfalls sehr interessant. In diesm Museum befinden sich bedeutende Werke
des amalfitanischen Malers P. Scopetta, Instrumente aus der Schule der amalfitanischen
Schiffahrt und Originalskizzen von Domenico Morelli, die als Mosaikarbeiten an der
Fassade des Domes ausgeführt wurden. |
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